So brauen wir


Unsere Brauanlage

Hier erstmal einige Bilder unserer Brauanlage. Zumindest des „oberirdischen“ Teils:

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Warum ist unser „Veldenz-Bräu” eigentlich trüb?

Veldenz-Bräu

Ob hell oder dunkel – unser selbstgebrautes Veldenz-Bräu schmeckt immer

Nun, es ist ein Bier wie Anno Dazumal, gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516.
Richtig reif, voll würzig und trüb von zahllosen Bierhefezellen kommt es direkt aus dem Lagerkeller zu Ihnen und bringt die natürliche Trübung der geschmacksstarken Bierhefe mit.
Es wird weder gefiltert, noch künstlich geklärt – so wird Reinheit zum Geschmackserlebnis.

Der Werdegang

Wir nehmen:
•  hochwertiges Gerstenmalz
•  feinen Naturhopfen
•  gutes Brauwasser
•  untergärige Bierhefe
•  und das Können eines erfahrenen Bierbrauers

Gerste

Gelb das Korn, blau der Himmel – so ist die Pfalz

Und dann kann es losgehen:

Zunächst wird das Malz in einer Mühle zu Schrot gebrochen, dann als Malzschrot sorgfältig durch die kleine Pforte in den Sudkessel geschüttet, in dem angewärmtes Brauwasser wartet. Miteinander vermischt entsteht so die „Maische”. Durch behutsames Erwärmen löst sich nun die Stärke aus dem Malzschrot. Enzyme, die das Malzkorn selbst gebildet hat, beginnen nun ihre zuckersüße Arbeit. Sie verwandeln die Stärketeilchen im Malz in Zucker.

Hat die Maische die Prüfung bestanden, kommt sie in den Läuterbottich, denn nun sollen die flüssigen von den festen Teilen, den Trebern, befreit werden. Der Läuterbottich hat im Boden viele kleine Löcher. Durch diese kann die extraktreiche Würze hindurchfließen in den Sudkessel. Die Treber bleiben im Bottich.
Langsam und vorsichtig lässt der Brauer über etwa 90 Minuten
immer wieder Brauwasser in den Bottich rieseln, um so den kostbaren Extrakt auszuwaschen. Der Brauer sagt: „Er läutert ab.” Ständig nimmt er Proben und kontrolliert mit seiner Meß-Spindel den Gehalt der Würze. Wenn diese stimmt, kann die Sudpfanne aufgeheizt und die Würze zum Kochen gebracht werden. In die kochende Würze kommt nun, genau abgewogen, der Hopfen als Aromaspender. Öffnet man jetzt das Türchen der Pfanne, verbreitet sich der typisch aromatische Duft von Hopfen und Würze im Brauhaus – ein Vorgeschmack auf den kommenden Genuss. Gute 90 Minuten wird die Würze gekocht, bis der Hopfen sein Aroma abgegeben und die Würze die vorgesehene Stammwürze von mindestens 12% erreicht hat.
Ganz genau muss jetzt die Menge jedes einzelnen Sudes bestimmt werden (für die Biersteuer nämlich). Dazu hat der Brauer eine hölzerne Meßlatte, mit der er den Sud „absticht” und in das Sudbuch einträgt. Beim Kochen haben sich in der Würze Flocken gebildet, die aus überschüssigem Eiweiß bestehen. Um diese und den ausgelaugten Hopfen auszuscheiden, wird die Würze in einen Absetzbottich gepumpt.

Der Sud ist fertig.

Nun beginnt der kalte Teil im Werdegang des „Veldenz-Bräu” und der findet im Keller statt. Abgekühlt auf etwa 6° Grad und gut belüftet trifft die Würze im Gärbottich auf die Aromastärke, die sich sofort daran macht, den Malzzucker der Würze zu „verspeisen” und daraus Alkohol und Kohlensäure zu machen. Nach etwa 4 Tagen ist es dann geschafft: Unter ständiger Aufsicht ist aus der Würze „Veldenz-Bräu” geworden.

Noch „jung“ aber schon
unverkennbar ein Veldenz-Bräu

Zu guter Letzt braucht das Bier nun noch Ruhe zum Reifen. Umgelagert in die kalten Lagertanks wird bei etwa 1° Grad – in 4 Wochen – ein Teil der Hefezellen ausgeschieden. Der Geschmack „rundet sich ab, unser „Veldenz-Bräu” bildet seinen unverwechselbaren vollmundigen Charakter und schafft die Garantie für seine hervorragende Bekömmlichkeit.

Rheinpfalz_23.04.15

Zum „Tag des Deutschen Bieres“ berichtete die Rheinpfalz am 23.04.2015 über uns.

 


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